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AbstractDO.11.03 Update Radiäre Optikusneurotomie Binder S.1, Aggermann T.1, Brunner S.1, Brannath W.2, Zeiler F.1, Glittenberg C.1 2001 wurde in einer Pilotstudie die radiäre Optikusneurotomie als neue, wirksame Behandlung der Zentralvenenthrombose von Opremcak vorgestellt. Verschieden Fallserienstudien berichteten über einen positiven funktionellen Effekt dieser Chirurgie. Der Effekt dieses Verfahrens liegt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wie primär angenommem in einer Relaxierung der Zentralvene in Bereich der Lamina Cribrosa des Sehnerven, sondern in einer Verbesserung der arteriellen Durchblutung in diesem Areal. Gleichzeitig gab es auch positive Berichte über die Wirkung von intravitrealem, langwirksamen Kortison (Triamcinolon ) bei dieser Erkrankung(Jonas 2002). Eine multizentrischen prospektive Studie wurde bis jetzt weder im Vergleich zum natürlichen Verlauf der Erkrankung noch mit anderen Therapien durchgeführt. In der letzter Zeit werden Anti-VEGF-Medikamente auch bei retinalen Thrombosen verabreicht, die ebenfalls in kleinen Fallstudien zumindest passager Effizienz zeigten, die Patientenrekrutierung für die Studie aber erschweren. Inhalt: Wir berichten über den derzeitigen Stand unserer Multizentrischen Studie (ROVO-Studie), in der von 7 internationalen Zentren der Effekt der Radiären Optikusneurotomie entweder mit einer einmaligen Applikation von 4 mg Triamcinolon oder dem natürlichen Verlauf einer Zentralvenenthrombose verglichen wird. Die Studie wurde 2003 entworfen, 2004 mit der Rekrutierung begonnen. Von 12 primären Zentren mit positivem Votum der Ethikkomission rekrutierten nur sieben. Obwohl die Studie für 240 Fälle geplant war, wurde wegen langsamer Rekrutierung in den letzen 2 Jahren von Statistischen Zentrum beschlossen eine Zwischenevaluierung nach 90 Fällen auszuführen. Die primäre Hürde ein Drittel der Patienten erhielten keine Therapie wurde noch mit der Schwierigkeit des Einsatzes neuer anti-VEGF-Therapien verstärkt. Es waren kaum unbehandelte Fälle zu rekrutieren. Trotzdem denken wir, dass wir bei dieser Erstevaluierung anhand von 90 Fällen zeigen können, wieweit generell Therapien für Venenthrombosen dem natürlichen Verlauf überlegen sind. In einem weiteren Schritt kann der Effekt die Chirurgie mit der Triamcinolongabe nach 12 Monaten verglichen werden. Daten über 22 Fälle aus unserem Haus sprechen für den Effekt beider Therapie im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe, ein positiver Trend dürfte sich ebenfalls nach 12 Monaten zugunsten der Chirurgie abzeichnen. Beweisend sind diese Daten aber vorläufig nicht. |
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