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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.17.03 Effekt eines Femtosekundenlaser auf das Hornhautgewebe Winkler von Mohrenfels C. W.1, Khoramnia R.1, Hölzwimmer G.2, Quintanilla-Martinez L.2, Donitzky C.3, Wuellner C.3, Maier M.1, Lohmann C. P.1 1Klinikum rechts der Isar, Technische Universitaet München; 2Institut füer Pathologie, GSF, München 3 WaveLight AG, Erlangen Ziel: Ziel dieser Studie war es die Schnittqualität und den zellulären Schaden des Hornhautgewebes von einem neuartigen Femotsekundenlaser zu bestimmen. Methode: 35 Schweineaugen und 5 humane Hornhäute, die nicht für eine Hornhautransplantation geeignet waren wurden für diese Untersuchung herangezogen. Mit einem WaveLight Prototyp Femtosekundenlaser wurden alle Hornhautschnitte durchgeführt. Dabei wurden unterschiedliche Schnitttiefen produziert (100µm, 200µm 300µm 700µm und 800µm). Nach dem Flap-Schnitt wurden alle Hornhäute histologisch aufgearbeitet. Als histologische Untersuchungen wurde eine Lichtmikroskopie (PAS; Picrosiriusrot), Transmissionselektronenmikroskopie und Rasterelektonenmirkoskopie durchgeführt. Ergebnisse: Bei allen Flaps konnte der Flap sehr einfach angehoben werden und die Oberfläche war relativ glatt. Licht und elektonenmikroskopisch zeigte sich das Epithel und Endohtel intakt ohne wesentliche Beeinflussung durch den Femtosekundenlaser. Auch die Keratocyten und Kollagenfibrillen zeigten keine Veränderungen durch die Laserapplikation. Rasterelektronenmikroskopie zeigte eine glatte Wundoberfläche und Präzise Side Cuts. Schlussfolgerungen: Mit diesem neuartigen Femtosekundenlaser lassen sich sehr einfach und präzise corneale Flaps schneiden. Dabei kommt es zu keinen wesentlichen thermischen und strukturellen Schäden des umliegenden Gewebes (Epithel, Endothel und stromale Matrix). Daher lassen sich mit diesem neuartigen Laser sehr einfach ohne wesentliche Nebenwirkungen corneale Flaps schneiden.
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