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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.12.05 Erste Ergebnisse nach Implantation einer bifokalen, torischen, aberrationskorrigierenden MICS IOL (Acri.Lisa TD) durch eine 1.8 mm Inzision Breyer D. R. H. Augenheilkunde an den Schadow Arkaden Ziel: Bis jetzt waren Patienten mit einem Astigmatismus über 0.75 D nicht die idealen Kandidaten für die Implantation einer bifokalen IOL. Postoperativ nicht zufriedenstellende Sehprobleme und die nur mässige Vorraussagbarkeit des postoperativen Astigmatismus waren ernstzunehmende Hindernisse. Wir untersuchten die Verlässlichkeit der IOL Positionierung, der postoperativen Refraktion und eventueller Sehprobleme nach Implantation einer bifokalen, torischen MICS IOL. Methode: Im Rahmen einer europäischen prospektiven Multizenterstudie mit 27 Zentren wurden bei jeweils 10-20 Patienten mit einem präoperativen Astigmatismus über 1D und dem Wunsch nach Brillenunabhängigkeit nach koaxialer Mikroinzisionskataraktchirurgie (CO-MICS) eine Acri.Lisa TD durch einen 1.8mm Tunnel implantiert. Es wurden am 1, 7, 30, 90 und 180 Tag postoperativ folgende Messungen dokumentiert: Visus in der Nähe, der Ferne und im intermediären Bereich, Refraktion, Defokus Kurve, Kontrastsensitivität bei mesopischen und photopischen Bedingungen. Ergebnisse: Die ersten Ergebnisse lassen eine hohe Vorraussagbarkeit der Linsenstabilität und der postoperativen Refraktion vermuten. Wenig Sehprobleme anderer Art und eine Brillenunabhängigkeit bei über 90 % der Patienten sind ebenso erfreuliche Ergebnisse. Schlussfolgerungen: CO-MICS und die Implantation der bifokalen, torischen IOL Acri.Lisa TD zeigen exzellente Ergebnisse für Patienten mit einer höheren Hornhautverkrümmung, die nach Linsenextraktion in über 90% ihres Lebens brillenunabhängig sein wollen. CO-MICS und die Acri.Lisa TD scheinen hinsichtlich der Vorraussagbarkeit perfekte Partner im Rahmen der refraktiven Linsenchirurgie zu sein.
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