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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.01.03 Prognostische Faktoren für die Bevacizumab-Therapie venöser retinaler Gefäßverschlüsse Ach T., Höh A. E., Schaal K. B., Scheuerle A. F., Dithmar S. Universitäts-Augenklinik Heidelberg Ziel: Das Makulaödem (MÖ) infolge venöser retinaler Gefäßverschlüsse spricht bei verschiedenen Patienten unterschiedlich auf die intravitreale Bevacizumab-Therapie an. Ziel war es, mögliche prädiktive Faktoren hierfür zu eruieren. Methode: 87 Patienten (40 Zentral- (ZVV) und 47 Venenastverschlüsse (VAV)) wurde Bevacizumab (2,5mg/0,1ml) intravitreal injiziert. EDTRS-Visus, ophthalmologische Untersuchung und OCT erfolgten vor Therapiebeginn und dann in 6-Wochen-Abständen. Re-injektionen wurden bei im OCT persistierendem bzw. erneut auftretendem MÖ durchgeführt. Das Follow-up betrug 23,47 Wochen (8 bis 75 Wochen). Die Ausgangsfaktoren Alter, zentrale Netzhautdicke, Visus und Geschlecht wurden hinsichtlich ihrem prädiktivem Wert untersucht. Ergebnisse: Patienten, bei denen 6 Wochen nach erster Injektion das MÖ komplett abgetrocknet war (11 ZVV (Gruppe 1a), 20 VAV (Gruppe 2a)) hatten eine deutlich bessere Langzeit-Visusprognose als Patienten mit persistierendem MÖ zum gleichen Zeitpunkt (29 ZVV (Gruppe 1b), 27 VAV (Gruppe 2b)). Gruppe 1a hatte im Vgl. zu Gruppe 1b vor Therapiebeginn eine signifikant niedrigere zentrale Netzhautdicke (629,5 µm vs 840,8 µm; p=0,003), einen besseren Ausgangsvisus (0,82 logMAR ±0,80 vs 0,96 logMAR ±0,51;p=0,004) und waren jünger (64,18 Jahre vs 71,97 Jahre; p=0,025). Frauen profitierten häufiger als Männer (37% Frauen vs 22% Männer). Der Vergleich der Gruppen 2a und 2b zeigte dagegen keine signifikanten Unterschiede der Ausgangsfaktoren. Schlussfolgerungen: Die Ausgangsfaktoren Visus, zentrale Netzhautdicke, Alter und Geschlecht haben für ZVV, nicht aber für VAV einen prädiktiven Wert für den Behandlungserfolg mit intravitrealem Bevacizumab.
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