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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.02.09 Analyse der Toxizität von Bevacizumab auf kultivierte Endothelzellen der Hornhaut in vitro Meyer M. W.1, Dryja D.1, Reichl S.2, Brunotte I.1, Winter R.1 1Augenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover; 2Institut für Pharmazeutische Technologie der Technischen Universität Braunschweig Ziel: Diese Studie untersucht die Toxizität von Bevacizumab an kultivierten Hornhaut-Endothelzellen in vitro. Der endotheliale Gefäßwachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor) gilt als Hauptstimulus für pathologische Gefäßneubildungen am Auge. Bevacizumab (Avastin) ist ein humanisierter, monoklonaler Antikörper, der an alle Isoformen von VEGF-A bindet. Die Neutralisierung von VEGF durch diesen Antikörper ist eine Therapiemöglichkeit bei Neovaskularisationserkrankungen wie der altersabhängigen Maculadegeneration, diabetischen Retinopathie oder des Neovaskularisationsglaukom. Dabei wird Bevacizumab entweder intracameral oder intravitreal injiziert. Methode: Es werden kultivierte humane corneale Endothelzellen verwendet. Die Endothelzellkulturen werden mit Bevacizumab in verschiedenen Dosierungen (1,0mg, 1,25mg und 5mg) 24h und 72h lang behandelt. Dies entspricht der intrakameralen und intravitrealen Injektionsdosis sowie der 4 bis 5fachen Dosis. Die Toxizität wird mittels CytoTox-ONETM-, CellTiter BlueTM- und CellTiter GloTM- Tests ausgewertet. Ergebnisse: Für Bevacizumab wurde keinerlei Toxizität auf Hornhautendothelzellen in allen untersuchten Konzentrationen nachgewiesen. Mit steigender Konzentration kam es zu einer Reduktion der Viabilität der Endothelzellen. Schlussfolgerungen: In dieser Studie zeigte Bevazicumab in allen Konzentrationen keine toxischen Effekte, so dass keine Endothelzellschäden im klinischen Gebrauch zu erwarten sind. Die Abnahme der Viabilität der Endothelzellen mit steigender Bevacizumab-Konzentration ist auf die damit einhergehende Reduktion des Mediums und somit der Nährstoffe zurückzuführen.
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