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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.12.09 Bedeutung der Linsenposition für die optische Abbildungsqualität Ein neues Messverfahren mittels Purkinje Reflexbildern Mester U., Hild M., Kaymak H. Augenklinik der Bundesknappschaft, Sulzbach Ziel: Aus theoretischen Berechnungen und Labormessungen ist bekannt, dass Verkippung und Dezentrierung von Intraokularlinsen insbesondere mit einer asphärischen Optik zu einer deutlichen Minderung der Abbildungsqualität führen. Methode: Mit einem neu entwickelten Messinstrument, das Verkippung und Dezentrierung mit Hilfe der Purkinje-Reflexbilder sehr genau bestimmen kann, wurden die Position der natürlichen Linse bei jungen und älteren Menschen sowie die Position verschiedener Intraokularlinsen nach Kataraktoperation gemessen. Zusätzlich wurden interne, korneale und okuläre Wellenfrontfehler höherer Ordnung bestimmt. Ergebnisse: Weder beim jungen noch beim alten Menschen ist die natürliche Linse perfekt zentriert und verkippungsfrei. Die gefundenen Abweichungen verhalten sich bei beiden Augen spiegelsymmetrisch. Die Intraokularlinsen in pseudophaken Augen zeigten eine sehr gute Zentrierung, jedoch eine nicht unwesentliche Verkippung. Interessanterweise ergibt die Messung der Wellenfrontfehler eine Kompensation der kornealen Coma durch die natürliche Linse im jungen Auge wie auch durch die Position des Pseudophakos. Schlussfolgerungen: Unsere Messergebnisse zeigen, dass die bisherigen Labormessungen hinsichtlich Dezentrierung und Verkippung von Intraokularlinsen offensichtlich nicht der Situation im menschlichen Auge entsprechen. Hier existieren möglicherweise Kompensationsmechanismen ähnlich wie bei der sphärischen Aberration im jugendlichen Auge.
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