| |
106. DOG-Kongress Home
Aktuelles
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Wissenschaftliches Programm
Schwerpunkte
Donnerstag, 18.September
Freitag, 19.September
Samstag, 20.September
Sonntag, 21.September
Abstractband [PDF]
Highlights
Symposien
Kurse
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
DOG-Homepage
|
|
AbstractDO.12.07 Vorteile und Grenzen von multifokalen Intraokularlinsen Kaymak H., Mester U. Augenklinik der Bundesknappschaft, Sulzbach Ziel: Die Einführung mehrerer verbesserter Modelle hat die Akzeptanz von multifokalen Intraokularlinsen deutlich gefördert. So finden mittlerweile asphärische, torische und diffraktive Optiken, kombinierte refraktiv-diffraktive Designs sowie Linsen mit unterschiedlicher Lichtverteilung Verwendung. Methode: In eigenen klinischen Studien wurden folgende Multifokallinsen untersucht: Tecnis ZM 001, ReSTOR, ReSTOR asphärisch, Acri.Lisa, Acri.Lisa torisch. Ergebnisse: Die funktionellen Ergebnisse in Form von unkorrigierten Fern- und Nahvisus sowie Kontrastsehen waren bei allen untersuchten IOLs gut, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung für Ferne und Nähe. 80 90 % der Patienten waren postoperativ brillenfrei. Auffällig war der Funktionsanstieg nach Operation des zweiten Auges sowie die z.T. über Monate andauernde Adaptationszeit. Andererseits waren Dysphotopsien bei allen Linsen mehr oder weniger ausgeprägt, führten aber nur äußerst selten zu ernsten Beschwerden. Problematisch ist der einer bifokalen Linse immanente Nachteil im Intermediärbereich. Schlussfolgerungen: Mit der neuen Generation von multifokalen (eigentlich bifokalen) Intraokularlinsen können durchaus zufriedenstellende funktionelle Ergebnisse mit hoher Patientenzufriedenheit erzielt werden. Die in Kauf zu nehmenden Nachteile in Form von photischen Phänomenen und einem eingeschränkten Intermediärvisus müssen präoperativ angesprochen werden.
|
|