| |
106. DOG-Kongress Home
Aktuelles
Grußworte
Organisation, Termine
Ablauf des Kongresses
Preise und Forschungsförderungen
Wissenschaftliches Programm
Schwerpunkte
Donnerstag, 18.September
Freitag, 19.September
Samstag, 20.September
Sonntag, 21.September
Abstractband [PDF]
Highlights
Symposien
Kurse
Satellitenprogramm
Hinweise, Informationen
Rahmenprogramm
Sponsoren, Industrie
Presseservice
DOG-Homepage
|
|
AbstractDO.05.08 Triamcinolon Acetonid schützt die Tight Junctions des Retinalen Pigmentepithels vor Oxidativen Stress Miura Y., Roider J. Institut für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel Ziel: Oxidativer Stress schädigt die Tight Junctions des Retinalen Pigmentepithel (RPE). Das Ziel dieser Studie ist die Beurteilung der Wirkung von Triamcinolon Acetonid (TA) auf die junktionale Integrität des RPE unter oxidativem Stress und die Untersuchung der zugrunde liegenden Mechanismen. Methode: Porcine RPE-Zellen wurden auf 6-Well-Membran-Einsätze bis zu 4 Wochen nach Konfluenz kultiviert. Die Zellen wurden mit TA (10-5M) für 30 Minuten inkubiert. FITC-Dextran wurde der oberen Kammer zugefügt und die Zellen mit 2mM Wasserstoffperoxid (H2O2) inkubiert. Nach 5 Stunden wurde das Medium aus der unteren Kammer entnommen und die Fluoreszenzintensität mit dem Fluoreszenz-Spektrofluorophotometer gemessen. Die Durchlässigkeit von FITC-Dextran wurde bis zum 21. Tag untersucht. Für immunhistochemische Untersuchungen wurden RPE-Zellen auf Kollagen-beschichteten Deckgläsern kultiviert und für 5 Stunden mit H2O2 stimuliert, mit oder ohne 30-Minuten Vorinkubation mit TA (10-5M). Die Immunlokalisation von Occludin und Aktin wurde mit einem Fluoreszenz-Mikroskop überprüft. Das Verhältnis von reduziertem Glutathion(GSH) zu oxidierten Glutathion (GSSG) wurde durch einen kommerziellen Test-Kit (Trevigen Inc.) bestimmt. Ergebnisse: Oxidativer Stress durch 2mM H2O2 führte zu einem 3-fachen Anstieg des transepithelialen Durchflusses von FICT-Dextran. TA verhinderte diese Erhöhung signifikant und verringerte den Durchfluss über den gesamten Zeitraum. Diese Änderung der Durchlässigkeit war reversibel, sie ging innerhalb von 3 Wochen wieder auf das normale Niveau zurück. Die Zugabe von TA verhinderte auch die H2O2-induzierte Veränderung der Occludin-Lokalisation. Der Glutathion-Test zeigte, dass sich das intrazelluläre GSH/GSSG-Verhältnis unter H2O2 verringert, während TA dieses Verhältnis durch die Hochregulierung der GSH-Synthese erhält. Schlussfolgerungen: TA hat eine schützende Wirkung gegen die durch oxidativen Stress induzierte Störung der RPE Tight Junctions durch den Erhalt des zellulären Redox-Status.
|
|