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Abstract

DO.16.03

Aktueller Stellenwert der Lasertrabekuloplastik in der Glaukombehandlung

Eckert S.
Augenklinik, Universitätsklinikum Ulm

Die Lasertrabekuloplastik wurde in den 70er Jahren zur Behandlung von Offenwinkelglaukomen entwickelt und konnte in den Folgejahren ihre Wirksamkeit in größeren Studien belegen. Der Wirkmechanismus selbst ist dabei noch immer unklar. In den letzten Jahren hat die Lasertrabekuloplastik durch die Einführung neuerer Verfahren wie der selektiven Lasertrabekuloplastik eine Weiterentwicklung erlebt, die aufgrund geringerer Schädigung im Trabekelwerk wiederholbar und nebenwirkungsärmer sein soll. Damit wäre auch die Möglichkeit einer primären Laserbehandlung denkbar. Die verschiedenen Theorien zum Wirkmechanismus der Lasertrabekuloplastik, sowie die Eigenschaften und technischen Unterschiede der dafür verwendeten Lasersysteme werden diskutiert. Das prä- und postoperative Management findet ebenso Berücksichtigung wie die praktische Durchführung und eventuell auftretende Nebenwirkungen. Des weiteren soll die Studienlage hinsichtlich der Indikationsstellung und Effektivität der Methode, insbesondere im Vergleich zu anderen konservativen und operativen Behandlungsformen, beleuchtet werden. Hieraus ergibt sich der heutige Stellenwert im Therapieregime von Glaukompatienten, nicht zuletzt auch unter sozioökonomischen Aspekten.

 
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