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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.02.06 Aktivierte Keratozyten im konfokalen und histologischen Bild Hovakimyan M.1,4, Stachs O.1,4, Wree A.2, Seiler T.5, Heisterkamp A.3,4, Guthoff R. F.1 Universität Rostock, Medizinische Fakultät, 1Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, 2Institut für Anatomie; 3Laser Zentrum Hannover, Abteilung Lasermedizin & Biophotonik; 4DFG Sonderforschungsbereich Transregio 37; 5Institut für Refraktive und Ophthalmo-Chirurgie Ziel: Kollagen-Quervernetzung mit Riboflavin und anschließender Applikation von UV-Strahlung ist ein viel versprechendes neues Verfahren zur Behandlung des Keratokonus. Quervernetzung ist mittlerweile eine klinische Behandlungsmöglichkeit, und besondere Aufmerksamkeit wird dem Wundheilungsprozess geschenkt. Die bis jetzt existierende Daten bezüglich der Dauer der Wundheilung der Kornea nach Quervernetzung variieren stark von Wochen bis Monaten. Methode: Von Patienten mit Keratokonus wurde 1 Monat nach Quervernetzung postmortal die Kornea fixiert und Paraffinschnitte mittels DAPI und H.E. sowie Immunhistochemie untersucht. Ergebnisse: In DAPI- und H.E.-Färbungen zeigte sich ein starker Zellverlust im anterioren Stroma. Nur einige wenige Zellkerne konnten gefunden werden. Um die Frage zu beantworten, ob diese wenigen Zellen aktivierte Keratozyten bzw. Fibroblasten und Myofibroblasten sind, wurden immunhistochemische Darstellung von PCNA (proliferating cell nuclear antigen) und a-Glattmuskel-Aktin durchgeführt. Für beide Antikörper wurde keine Immunreaktion im anterioren Stroma detektiert, was darauf hinweist, dass der Wundheilungsprozess zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen hat. Im Gegensatz dazu haben sowohl posteriores als auch anteriores Stroma im nicht behandelten Gebiet eine normale Zellbesiedlung. Schlussfolgerungen: In früheren Studie konnten wir mittels konfokaler Mikroskopie zeigen, dass zwei Wochen nach einer Quervernetzung hyperreflektive Zellen mit sichtbaren Ausläufern im anterioren Stroma zu finden sind, die in ihrer konfokalen Erscheinung den in der Literatur beschriebenen aktivierten Keratozyten ähnelten. Der Vergleich der vorliegenden Daten zur Quervernetzung, gewonnen mit unterschiedlichen Techniken, zeigt widersprüchliche Ergebnisse. Es kann geschlossen werden, dass in Zukunft systematische, zeitlich abgestufte Experimente durchgeführt werden müssen, die zu kombinierbaren konfokalen und immunhistologischen Bildern an Präparaten derselben Kornea zu identischen Zeitpunkten führen.
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