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DO.05.13

Flicker induzierte retinale Vasodilatation bei Patienten mit Diabetes, systemischer Hypertonie und Gesunden

Garhöfer G.1, Pemp B.1, Weigert G.1, Schmetterer L.1,2
1Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, 2Zentrum für Biomedizinische Forschung und Physik Medizinische Universität Wien, Österreich

Ziel: Zahlreiche Studien legen nahe, dass Patienten mit Diabetes eine abnorme Gefäßantwort auf Stimulation mit Flackerlicht zeigen. Der Mechanismus hinter dieser gestörten Gefäßregulation ist jedoch ungeklärt. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass dieses Phänomen mit einer endothelialen Dysfunktion zusammenhängt, da gezeigt wurde, dass die Flackerlichtantwort Stickstoffmonoxid abhängig ist. In der vorliegenden Studie wurden die Flackerlichtantworten in Patientengruppen untersucht, bei denen eine endotheliale Dysfunktion vorliegt.
Methode: In der vorliegenden Studie wurden 20 Patienten mit insulinabhängigem Diabetes mit oder ohne milder diabetischer Retinopathie und Cholesterinspiegel <250 mg/dl, 40 Patienten mit systemischen Blutdruck zwischen 140 und 159 mmHg und diastolischem Blutdruck zwischen 90 und 99 mmHg und/oder Serumcholesterinspiegel >250mg/dl mit gesunden Vergleichsprobanden verglichen. Die Gefäßantworten wurden mittels des Imedos Dynamic Retinal Vessel Analyzer gemessen.
Ergebnisse: Die Flackerlichtantwort betrug in retinalen Arterien +2.9 ± 0.6 % bei Patienten mit Diabetes, 4.1 ± 0.4 % bei Patienten mit systemische Hypertonie und / oder Hypercholesterinämie und 7.6 ± 0.5 % in der gesunden Kontrollgruppe (p<0.001). Zwischen Patienten mit Diabetes und Patienten mit systemischer Hypertonie und/oder Hypercholesterinämie wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt.
Schlussfolgerungen: Die Resultate der vorliegenden Studie zeigen dass die verschiedenen Gruppen mit bekannter endothelialer Dysfunktion reduzierte Flackerlichtantworten zeigen. Das unterstützt die Vermutung, dass die Flackerlicht induzierte Vasodilatation endothelabhängig ist.

 
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