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DO.15.05

Retinopathia centralis serosa – Was wissen wir? Was ist die beste Therapie?

Roider J.1, Gerber W.-D.2
1Augenklinik, Campus Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel; 2Institut für Psychologie, Christian-Albrechts Universität zu Kiel

Die Retinopathia centralis serosa ist ein häufiges Krankheitsbild, dessen Therapie und Erklärungsversuche zur Pathogenese aber unbefriedigend sind. Vielfach werden unter dem Begriff Retinopathia centralis serosa angiographisch unterschiedliche Befunde subsumiert. Bei der Therapie der RCS muss eine idiopathische CNV ausgeschlossen werden. In dem Übersichtsbeitrag werden die unterschiedlichen Manifestationsformen in der Angiographie, in der Autofluoreszenz, und im OCT dargestellt. Die Therapie mittels Laser und PDT muß Stadiengerecht durchgeführt werden. Unterschwellige Laserkoagulationen mittels selektiver Retina Therapie (SRT) zeigen in Placebo kontrollierten Studien eine rasche Erholung des Beschwerdebildes. Für chronische Fälle scheint die PDT mit reduzierter Fluence eine rasche Stabilisierung der Befunde bewirken. Ergebnisse aktueller Studien werden dargestellt. Aktuelle Untersuchungen zur Persönlichkeit deuten daraufhin, dass die sog. Typ A Persönlichkeit, die seit 25 Jahren wiederholt postuliert werden, nicht ursächlich das Krankheitsbild erklären können. Psychologische Untersuchungen weisen auf eine Störung in der Stressverarbeitung hin, die sich neuropsychologisch objektivieren lassen. Erste Befunde werden dargestellt.

 
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