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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.17.01 Femto-Laser vs. Mikrokeratom: Flapdicken im Vergleich Giers U. , Dingelmann C. AugenLaserKlinik Detmold GmbH Ziel: Nach Anschaffung eines IntraLase Femtolasers Jahresmitte 2006 wollten wir prospektiv im 1. halben Jahr die erzielten Schnittdicken des IntraLase Femtolasers (Einstellung 100 µm) mit denen unseres Mikrokeratoms (BD 4000, Schneidekopf 130 µm) vergleichen. Methode: Bei den ersten 172 Lasik Operationen ab 09/2006 wurde die Flapdicke mittels Ultraschall im Subtracktionsverfahren prae- und intraoperativ ermittelt. Im Untersuchungszeitraum wurde 74 Femto-Lasik und 98 Keratomlasik durchgeführt. Die Schnittdicken wurden postoperativ mittels Vorderabschnitt-OCT überprüft. Ergebnisse: Die 52 Femtolaserschnitte waren im Mittel 113 µm dick, Standardabweichung betrug 14 µm (Streuung 90-150µm). Die 87 Keratomschnitte betrugen im Mittel 98 µm, die Standardabweichung 20 µm (Wertebereich 60-150µm). Die stichprobenhafte Überprüfung der Schnittdicke am OCT bestätigte die Messergebnisse. Schlussfolgerungen: Überraschender Weise geraten die Hornhautflaps bei Lasik-OP's mit dem von uns verwendeten Mikrokeratom (BD 4000) 15 µm dünner als der durchschnittliche Femtolaserschnitt (IntraLase) bei Einstellung 100 µm, obwohl die BEschriftung des Keratomkopfes eine größere Schnittdicke nahelegt. Lediglich bei der Varianz der Schnittdicken war der Femtolaser dem Keratom überlegen. Vom Technikerteam des Femtolaser-Herstellers wurde zwischenzeitlich bestätigt das Femtolaser-Schnitte regelhaft ca. 10 µm dicker geraten als eingestellt.
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