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DO.16.04

Trabekulektomie mit Mitomycin C und Ollogen

Kohlhaas M.
Augenklinik, St. Johannes Hospital, Dortmund

Ziel: In einer prospektiven Studie werden pseudophake Glaukompatienten kontrolliert, bei denen eine Trabekulektomie mit Mitomycin C und Einsetzung eines Ollogen-Implantates unter die Bindehaut durchgeführt wurde. Das Ollogen besteht aus einem biodegradierbaren Collagen und Glycosaminoglykan und soll eine postoperative Filterkissenvernarbung oder Abkapselung vermeiden.
Methode: 45 Patienten, 45 Augen, 73.69±7.8 Jahre, wurden operiert. Die Nachbeobachtung beträgt für alle Augen 6 Monate. Es bestanden präoperativ 0.32±0.76 (0-3) Glaukomvoroperationen, die Anzahl der Augentropfen 2.87±0.54 (0-4), die Papillenexkavation 0.93±0.17 (0.3-1) und der Augendruck 25.43±8.98 (15-53).mmHg.
Ergebnisse: 6 Monate postoperativ waren 37 Augen (82%) ohne Therapie bis 15 mmHg kompensiert. Bei 8 Patienten (18%) musste eine Nachoperation, 3x suturelysis und 5x Filterkissenrevision mit Mitomycin, durchgeführt. 2 (5%) Patienten müssen 1 drucksenkenden Topfen nehmen. Bei allen Patienten war nach 6 Monaten der Augendruck bei 11.4±3.47 (8-19) mmHg kompensiert.
Schlussfolgerungen: In Kombination mit Mitimycin C ist die Einsetzung eines Ollogen-Implantates unter die Bindehaut eine erfolgsversprechende Alternative und kann gerade bei voroperierten Augen. das Risiko einer postoperativen Filterkissenvernarbung oder Abkapselung reduzieren.

 
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