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AbstractDO.11.05 Update Anti-VEGF-Therapie retinaler venöser Verschlüsse Dithmar S. Mit der Einführung der Anti-VEGF-Therapie sind für die Behandlung von retinalen venösen Verschlüssen ganz neue Möglichkeiten entstanden. Dem Behandlungskonzept liegt zugrunde, dass ähnlich wie bei der altersabhängigen Makuladegeneration auch bei venösen Gefäßverschlüssen eine VEGF-Überexpression vorliegt. Insbesondere gelingt es mit der Anti-VEGF-Therapie, dass visusrelevante Makulaödem zurückzudrängen und auf diese Weise können bei einigen Patienten Visussteigerungen erreicht werden, wie sie bislang mit anderen Therapien nicht möglich waren. Die Anti-VEGF-Therapie ist eine Off-Label-Behandlung, die in der Regel nur einen zeitlich begrenzten Effekt hat, bevor sich dann ein Makulaödemrezidiv entwickelt. Die bisherigen Daten lassen vermuten, dass der eigentliche Gefäßverschluss bei der Therapie unbeeinflusst bleibt. Die Behandlung muss daher in der Regel wiederholt werden und viele Fragen sind derzeit noch offen, wie beispielsweise die des optimalen Reinjektionsverfahrens oder der langfristigen Sicherheit der Behandlung, welche sich über Jahre hinstrecken kann. Derzeit laufen die ersten Phase III-Studien und die verfügbaren Ergebnisse hierzu werden anläßlich des Symposiums berichtet. |
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