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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.12.03 Postoperativ induzierter Astigmatismus nach mikroinzisionaler Kataraktchirurgie Buchwald H.-J., Ye Y., Lang G. K. Augenklinik, Universität Ulm Ziel: In der Kataraktchirurgie wird versucht, durch sehr kleine Inzisionen möglichst astigmatismusneutral zu operieren. Methode: Wir operierten 47 Augen von 37 Patienten (Alter 58 bis 90 Jahre, Durchschnittsalter 76 Jahre) mit einer senilen Katarakt. Die Katarakt wurde über einen 2 mm breiten kornealen Tunnelschnitt extrakapsulär operiert und eine Intraokularlinse (AcriSmart 48S, Fa. Acritec) in den Kapselsack implantiert. Präoperativ und 1 Tag, 1 Woche und 6 Wochen postoperativ wurde neben der Visusbestimmung eine Keratometrie durchgeführt (CSO Eye Top Topographer, Fa. Schwind). Ausgewertet wurde der induzierte Astigmatismus und die Drehung der Zylinderachse. Ergebnisse: Der korneale Astigmatismus betrug präoperativ 0,78 Dpt. (Standardabweichung 0,54 Dpt.). Der induzierte korneale Astigmatismus betrug nach 6 Wochen durchschnittlich 0,01 Dpt. (Standardabweichung 0,59 Dpt.). Die Achse des kornealen Astigmatismus veränderte sich 6 Wochen postoperativ im Mittel um 15 Grad (Standardabweichung 11 Grad). Der mittlere bestkorrigierte (unkorrigierte) Visus betrug nach 6 Wochen 0,8 (0,5) + 0,28 (0,15). Komplikationen wurden weder intra-, noch postoperativ beobachtet. Schlussfolgerungen: Bei der Operation der Katarakt über einen 2 mm breiten kornealen Tunnelschnitt kann ein induzierter kornealer Astigmatismus weitgehend vermieden werden. Die Achse des Astigmatismus wird durch die Operation mäßig beeinflusst.
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