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Abstract

DO.17.02

Ergebnisse von 354 konsekutiven Femtosekundenlaserschnitten für die LASIK

Kohnen T.1,2, Klaproth O. K.1, Derhartunian V.1, Kook D.3
1Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA; 3Ludwig-Maximilians-Universität München

Ziel: Die bei der Laser in situ Keratomoleusis (LASIK) zum Flapschnitt eingesetzten mechanischen rotierenden Messer (Mikrokeratome) führen zu immer wieder auftretenden technikbedingten Komplikationen wie „button-holes“, abgetrennten oder unvollständigen Flaps. Durch den Einsatz des Femtosekunden (fs)-Lasers zur Flaperzeugung sollen diese Komplikationen minimiert werden, da der Laser im Vergleich zum Mikrokeratom präziser und individueller arbeitet, und so den jeweiligen Bedingungen der Patientenaugen angepasst werden kann. Dadurch soll ein den Patienten weniger belastender Eingriff, eine schnellere Sehschärferehabilitation sowie eine gesteigerte optische Qualität erreicht werden. Die vorliegende Arbeit soll diesen theoretischen Zusammenhang untersuchen.
Methode: Die zwischen August 2006 und März 2008 bei 354 konsekutiv durchgeführten fs LASIK Operationen wurden aufgeführt und mithilfe einer umfassenden Literaturrecherche mit den Ergebnissen der Standard LASIK verglichen.
Ergebnisse: Bisher zeigten sich bei den durchgeführten fs LASIKS zwei periphere unvollständige Flapschnitte (Seitenschnitt), so dass mit dem Diamantmesser in der Größenordnung von ca 60° nachinzidiert werden musste. Weitere Komplikationen traten nicht. Die aus der Standard-LASIK bekannten Schnittfehler traten nicht auf.
Schlussfolgerungen: Die fs LASIK ist im Vergleich zur Standard LASIK mit nur sehr wenigen Schnittkomplikationen behaftet, und stellt somit die sicherere der beiden Methoden dar.

 
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