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106. DOG-Kongress Home
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AbstractDO.12.06 Bilaterale Ergebnisse einer neuen diffraktiven Multifokallinse Mai C., Torun N., Friederici L., Liekfeld A. Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Augenklinik und Poliklinik, Berlin Ziel: Die diffraktiven Multifokallinsen der jüngsten Generation versprechen weniger optische Nebenwirkungen bei gleichzeitig besseren funktionellen Ergebnissen im Vergleich zu den früheren Modellen. Wir untersuchen daher in einer prospektiven Studie die diffraktive Linse Acri.LISA 536D (Zeiss/ *Acritec) hinsichtlich dieser Funktionen nach bilateraler Implantation. Bisher wurden 25 Katarakt-Patienten eingeschlossen, 12 Patienten gehen in die vorliegende Auswertung ein, da für diese Patienten bereits 6-Monats-Ergebnisse vorliegen. Methode: Das Alter der Patienten lag zwischen 64 und 76 Jahren. 6 Monate postoperativ wurden die folgenden bilateralen Funktionen erhoben: Visus für Ferne und Nähe, Tiefensehschärfe (Defokussierkurven), Niedrigkontrast-Visus (Humphrey-AR 570), Gegenlicht-Visus (Humphrey-AR 570) und Messungen am Mesoptometer II (Fa. Oculus). Ferner wurden die Patienten nach Zufriedenheit und Brillentragefrequenz gefragt. Ergebnisse: Der durchschnittliche korrigierte Fernvisus betrug 1,25(±0), der unkorrigierte Nahvisus 1,0(±0). 67% der Patienten erreichten im Bereich von 0 bis -4,5 Dpt. eine Sehschärfe von mindestens 0,5. Nach DOG-Kriterien waren 4 Patienten nachtfahrtauglich. Die Zufriendenheit wurde mit 1,4(±0,5) auf einer Skala von 1-6 angegeben. Auf Nachfrage gaben 7 Patienten Halos an, 4 Patienten Blendung. Lediglich jeweils 1 Patient gab an, sehr selten eine Brille in der Ferne bzw. Nähe zu tragen. Schlussfolgerungen: Die Acri.LISA 536D bewirkt nach bilateraler Implantation eine nahezu 100%ige Brillenunabhängigkeit. Hinsichtlich der optischen Nebenwirkungen zeigt sich, dass der Patient auch bei diesem Modell geringgradige Einschränkungen tolerieren muss.
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