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Abstract

DO.20.04

Elektrophysiologische Parameter als Biomarker bei ophthalmologischen Erkrankungen

Seeliger M. W., Tanimoto N.
Bereich Neurodegeneration des Auges, Forschungsinstitut für Augenheil-kunde, Department für Augenheilkunde, Universität Tübingen, Tübingen

Elektrophysiologische Parameter geben v.a. Auskunft über den Funktionszustand der Netzhaut und sind daher besonders sinnvoll als Biomarker bei retinalen Erkrankungen (einschließlich des versorgenden Gefäßsystems und des Vitamin A-Stoffwechsels) einsetzbar.
Neben der klassischen Ganzfeld-Elektroretinographie (ERG) existieren auch für Spezialanwendungen optimierte Verfahren wie beispielsweise die multifokale Elektroretinographie (mfERG) mit einer räumlichen Auflösung der Netzhautfunktion und die Muster-Elektroretinographie mit einer gewissen Aussagekraft über die Funktion der inneren Netzhaut.
Zusätzlich zum diagnostischen Einsatz sind elektrophysiologische Untersuchungen auch essentiell für die möglichst objektive Bewertung und das Monitoring des Therapieerfolges bei der molekularen Therapie genetisch bedingter Erkrankungen, wo inzwischen erste Anwendungen am Patienten begonnen haben.

 
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